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8. März-International Women´s Day

Am 8. März wird der Internationale Frauentag, Weltfrauentag gefeiert. Wissen Sie, wo die Ursprünge dieses Feiertages liegen?

Die Idee dazu kommt aus den USA. Als Ursprung wird ein spontaner Streik von Textilarbeiterinnen genannt, der sich am 8. März 1857 in New York ereignet haben soll. Sechzehn Jahre später hatten die Frauen der Sozialistischen Partei Amerikas (SPA) ein nationales Frauenkomitee gegründet, welches beschloss, einen besonderen nationalen Kampftag für das Frauenstimmrecht zu initiieren. Dieser erste Frauentag in den USA im Februar 1909 war ein voller Erfolg. 1910 setzte sich die deutsche Sozialistin Clara Zetkin erfolgreich für den Internationalen Frauentag bei der 2. Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz ein.

Heute ist der 8. März in Angola, Armenien, Aserbaidschan, Burkina Faso, Eritrea, Georgien, Guinea -Bissau, Kasachstan, Kambodscha, Kirgisistan, Laos, Madagaskar, Moldawien, in der Mongolei, in Nepal, Russland, Sambia, Serbien, Tadschikistan, Turkmenistan, Uganda, in der Ukraine, in Usbekistan, Vietnam, Weißrussland und Zypern ein gesetzlicher Feiertag. In der VR China ist der Nachmittag für Frauen arbeitsfrei. Aber auch in vielen anderen Ländern wird der Tag gefeiert und die Frauen werden mit Blumen, Pralinen oder Kleinigkeiten beschenkt.

Allerdings sollte der Frauentag an die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen erinnern.  Auch 100 Jahre nach der Entstehung des Internationalen Frauentages setzen sich Frauen für eine gleichberechtigte Stellung in der Gesellschaft ein, wie die Debatte um eine Frauenquote in deutschen Unternehmen zeigt. Unternehmen und Organisationen  investieren jährlich Millionen in das Thema Diversity Management. Es werden Stellen für Frauenbeauftragte geschaffen, trotzdem finden nur wenige Freuen den Weg in Spitzenpositionen.

Laut einer Studie von Ernst & Young (EY) wächst der Anteil der Frauen in den Vorständen von börsennotierten Unternehmen in Deutschland nur langsam. In den 160 Firmen aus dem Dax, MDax, SDax und TecDax arbeiteten zum 1. Januar 2017 nur 45 weibliche Vorstände gegenüber 630 Männer! Damit ergebe sich ein Frauenanteil von 6,7 Prozent. In den USA findet sich bei 87 Prozent der Topkonzerne mindestens eine Frau, in anderen europäischen Ländern sind es insgesamt 44 Prozent, in Asien 23 Prozent.

Fastenzeit: Welches MEHR ist mehr wert?

Ab heute heißt es für viele mit christlichem Glauben: die kommenden 40 Tage keine Süßigkeiten MEHR, keine Zigaretten MEHR, keinen Kaffee MEHR und für einige auch: ich kaufe MEHR regional ein, ich lache MEHR, ich lese MEHR Bücher….welches MEHR ist jetzt generell nun MEHR wert?

Heute beginnt im Christentum die Fastenzeit. Vom 01. März bis 15. April dauert die 40-tägige Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Karsamstag (die Sonntage außgenommen). Viele Menschen verzichten in der Zeit auf etwas, was sie sonst immer gerne tun und brechen mit Gewohnheiten und Selbstverständlichkeiten im Leben: sie rauchen in der Zeit z.B. keine Zigaretten oder trinken keinen Alkohol oder machen einen großen Bogen um den Kühlschrank. Beim Fasten geht es jedoch nicht ausschließlich um den Verzicht. Es ist vor allem auch eine Zeit der Besinnung, um sich dem Leben bewusst zu werden, vielleicht gewöhnliche Pfade zu verlassen und die eigene Komfortzone zu testen.

 

Und warum dann einfach nicht gleich MEHR lachen, MEHR Menschen glücklich machen, MEHR Zeit mit der Familie oder lieben Menschen verbringen, MEHR Balance im Leben schaffen …Wir finden diese Idee gut und haben uns im Team vorgenommen z.B. in den kommenden 40 Tagen bewusst mehr Bücher zu lesen oder mehr mit dem Fahrrad zu fahren, oder mehr und regelmäßiger Sport zu treiben… Das erinnert uns zwar ein wenig an die guten Vorsätze fürs neue Jahr, aber da es sich hier um nur 40 Tage handelt, ist es schon allein im Kopf leichter umzusetzen. Und das MEHR, egal für welches man sich letzlich entscheidet, macht danach vielelicht MEHR Appetit – auf das schönere Leben!

 

Wir wünschen ein vielfältiges neues Jahr mit schönen Vorsätzen!

Hand aufs Herz: wer von Ihnen hat sich eine Liste mit all den guten Vorsätzen fürs neue Jahr gemacht? 10 Kilo abnehmen, mit dem Rauchen aufhören, weniger Geld ausgeben, und, und, und….Wenn eine Liste bereits fest steht, wünschen wir auf jeden Fall alles Gute beim Durchhalten und verfolgen Ihrer Ziele. Halten Sie durch, geben Sie nicht auf!

Und wer von Ihnen hat sich noch nichts vorgenommen, weil keine Zeit, keine Lust um Nachdecken, eh immer das Gleiche…..?!

Wir haben für Sie drei einfache Vorsätze für 2017, die Ihr Leben auf jeden Fall bereichern und bunter machen und Sie garantiert glücklicher, zufriedener, kreativer und insgesamt entspannter machen werden.

 

1.”Besuche einmal im Jahr einen Ort, den du noch nicht kennst.”

Reisen macht glücklich

Ein schönes Zitat von Dalai Lama, das sich heutzutage auch ohne großes Budget umsetzen lässt.

Es bereichert ungemein, unterwegs zu sein, neue Länder und Orte zu entdecken und so auch immer wieder neuen und spannenden Menschen zu begegnen. Es muss nicht gleich das große, weite Ausland sein. Es lohnt sich auch die Orte und Länder um die Ecke zu besuchen. Mit einer guten Portion Neugier und Offenheit wird jede Reise zu einem tollen Erlebnis. Und denken Sie daran, dass jede Reise auch eine Reise in sich selbst ist und sehr viel über unsere Einstellungen, Ängste oder Vorlieben sagt. Eine perfekte Möglichkeit für das interkulturelle Lernen in der Freizeit.

Also wo geht es für Sie im Januar/Februar hin?

 

2. “Go to the balcony.”

Was hat “auf den Balkon gehen” mit guten Vorsätzen zu tun?

Go to the balcony!

Ziemlich viel. Jeder von uns, ob privat oder beruflich, erlebt mal eine Auseinandersetzung, Schwierigkeiten mit Kollegen oder Kooperationspartnern. Die Verhandlungen geraten ins Stocken, es gibt scheinbar keine Lösung für die Situation. Der imaginäre Balkon, auf den man sich in solchen Situationen gedanklich kurz hinbegeben kann, um nachzudenken, die Perspektive zu wechseln und einfach mal einen Atemzug Abstand zu nehmen, rettet so manche schwierige Situation.

Wer von der simplen Technik mehr erfahren möchte, schaut sich am besten die TED-Rede von William Ury an, der selber öfters als Lösung in Problem- und Konfliktsituationen mal frische Luft schnappte.

https://www.ted.com/talks/william_ury?language=de

Und wer mehr über Konflikte lesen möchte, kann in unserem interkulturellen Magazins Plattform, zum Thema „Internationales Konfliktmanagement – Interkulturelle Konflikte effektiv managen“ etwas stöbern:

https://culturecommunication.files.wordpress.com/2011/02/ccnewsletter_februar2011.pdf

 

3. “Wer noch nie einen Fehler gemacht hat, hat sich noch nie an etwas Neuem versucht.”

Neues Jahr neue Fehler? Jaaaaaa! Wie jetzt schon, am Anfang des Jahres?

error

Ja, genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür, sich dieses vorzunehmen. Also nicht absichtlich mehr Fehler zu machen, nein! Sondern Fehler zuzulassen, diese als einen Teil des Lernprozesses zu sehen, um im Anschluss daran zu wachsen. Aus Fehlern lernen wir am meisten, das sagte Albert Einstein mit dem Zitat.

Wir entwickeln uns zu einer Null-Fehler-Toleranz Gesellschaft,  neigen häufiger dazu, Dinge zu ernst zu nehmen, zu verkrampfen, um jeden Preis perfekt zu sein. Dabei geht irgendwann die Lust am Tun verloren, neue Sachen zu testen, sich auszuprobieren, kreativ zu wachsen. Wir verkrampfen, bleiben stehen, keine Entwicklung ist möglich. Ein Teufelskreis.

Also nehmen Sie sich in neuem Jahr einen gesünderen Umgang mit Fehlern vor. Es tut gut und entspannt die Nebennieren  😉

 

In diesem Sinne wünscht das Team von culture.communication allen ein vielfältiges, buntes, fehlerreiches und reisefreudiges neues Jahr 2017!

Hannover – eine reiche Stadt! Unsere Diversity-Umfrage

 

Der Reichtum einer Stadt lässt sich an vielen Faktoren feststellen. Vielfalt ihrer BewohnerInnen ist einer davon.

Am 09. Juni 2015 findet zum dritten Mal der Deutsche Diversity-Tag statt. Der Fokus liegt dabei auf der Vielfalt und deren Management in Unternehmen, Institutionen und Organisationen.

culture.communication ist zum dritten Mal bei der Aktion dabei: Anlässlich des diesjährigen Diversity-Tages hat das Unternehmen eine Umfrage* in der Region Hannover durchgeführt und wollte von den BewohnerInnen Hannovers unter anderem wissen, welche Diversity-Dimensionen in 15 Jahren die wichtigste Rolle spielen werden. Welcher Diversity-Dimension wird das höchste Konfliktpotential zugesprochen und in Bezug auf welche Dimensionen besteht noch Handlungsbedarf?

Die prägnantesten Resultate der Diversity Umfrage 2015 werden im Folgenden vorgestellt. Die Diversity-Dimensionen, die untersucht wurden, sind: Geschlecht, Alter, Religion & Weltanschauung, Kultur und ethnische Zugehörigkeit, sexuelle Orientierung sowie physische und psychische Fähigkeiten.

Wussten Sie zum Beispiel, wie offen die Stadt Hannover in Bezug auf unterschiedliche sexuelle Orientierungen wahrgenommen wird oder wie häufig interkulturelle Kommunikation stattfindet?

 

Kultur und ethnische Zugehörigkeit

Hannover hat aktuell einen MigrantInnen-Anteil von ca. 30% – eine Multikultigesellschaft. Interkulturelle Kommunikation ist hier sehr präsent: Über die Hälfte der Befragten gaben an, sehr oft oder oft mit Menschen aus anderen Ländern und Kulturen zu kommunizieren. Das ist ein erfreuliches Ergebnis und zeigt, dass Menschen und Kulturen sich immer mehr miteinander verbinden.

Alter

Generationsbedingte Konflikte sind ein Thema, mit dem sich die Dimension Alter unter anderem beschäftigt. Wie präsent sind diese Konflikte laut der Wahrnehmung der Befragten?

Die Ergebnisse der Diversity-Umfrage zeigen, dass 39% der 18-24 Jährigen schon einmal in einem Generationskonflikt verwickelt waren. Bei den 25-29 Jährigen sind es 30%. Dies zeigt, dass Generationskonflikte präsent sind und vor allem von den jüngeren Generationen als solche wahrgenommen werden.

Religion und Weltanschauung

Welche Rolle spielt Religion im alltäglichen Leben der BewohnerInnen Hannovers?

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass Religion insgesamt einen niedrigen Stellenwert hat. Besonders deutlich erkennbar ist dies bei jungen Menschen: Die Hälfte der 18-24 Jährigen gaben an, dass Religion für sie einen sehr niedrigen Stellenwert aufweist. In der Gruppe der 25-39 jährigen sind es 38%; und auch von den über 40 Jährigen schreiben 30% der Religion einen sehr niedrigen Stellenwert zu.

Religion und Weltanschauung ist, der Wahrnehmung der Befragten nach, die Dimension, die das höchste Konfliktpotential von allen Diversity-Dimensionen aufweist. Fast die Hälfte der Personen, die diese Ansicht vertreten, haben jedoch weder in ihrem beruflichen, noch in ihrem privaten Umfeld einen Fall erlebt, in dem eine Person aufgrund ihrer Religion und Weltanschauung diskriminiert wurde. Der Aspekt, dass diese Dimension dennoch als konfliktreich eingestuft wird, könnte unter anderem auf die tägliche Präsenz religiöser Konflikte in den Medien zurückgeführt werden.

Physische und psychische Fähigkeiten

Betrachtet man die Dimension der physischen und psychischen Fähigkeiten, so zeigt die Umfrage, dass fast die Hälfte aller Befragten die Stadt nicht als eine solche wahrnimmt, in der Menschen mit eingeschränkten physischen und psychischen Fähigkeiten im gleichen Ausmaß am alltäglichen Leben teilhaben können, wie Menschen ohne Behinderung.

Geschlecht

Wie nehmen die Befragten das Geschlechterverhältnis an ihrem Arbeitsplatz wahr? Besteht ein Männer- oder Frauenüberschuss, oder wird das Verhältnis als genau richtig wahrgenommen?

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass Männer tendenziell der Meinung sind, dass an ihrem Arbeitsplatz ein Männerüberschuss besteht. Frauen finden hingegen, dass sie mit zu vielen Frauen zusammenarbeiten. Wird also dem Wunsch nach gemischten Teams in den hannoverschen Betrieben nicht im ausgewogenen Maße nachgegangen? Zu bemerken ist in diesem Zusammenhang auch, dass insgesamt mehr Männer als Frauen der Meinung sind, dass das Geschlechterverhältnis am Arbeitsplatz genau richtig ist.

Auch die Diskriminierung hinsichtlich des Geschlechts weist eine Besonderheit auf: den Befragten sind deutlich mehr Fälle bekannt, in denen Frauen aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert werden, wobei diese Diskriminierung häufiger im beruflichen, als im privaten Umfeld stattfindet.

 

 

Sexuelle Orientierung

Bei den Umfrageerbenissen zum Thema sexuelle Orientierung scheint Hannover insgesamt als sehr offen und tolerant wahrgenommen zu werden: Nur 8 % finden das Gegenteil.

Es fällt auf, dass besonders im privaten Umfeld mehr Fälle von Diskriminierung von Männern bekannt sind. Auf der anderen Seite sind es eher die Frauen, die wegen ihres Geschlechts im beruflichen Umfeld diskriminiert werden.

 

Welche Dimension beinhaltet das höchste Konfliktpotential?

Das Zusammentreffen unterschiedlicher Menschen kann, trotz all der positiven Aspekte, die eine multikulturelle Gesellschaft mit sich bringt, auch zu gegenseitigem Unverständnis führen.

Wir haben die BewohnerInnen Hannovers gefragt, welche der sechs Diversity-Dimensionen ihrer Meinung nach das höchste Konfliktpotential aufweist. Die Wahrnehmung ist recht eindeutig: 64% der Befragten sind der Ansicht, dass vor allem das Zusammentreffen unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen zu Konflikten führen kann und 16% sehen in der ethnischen Zugehörigkeit ein hohes Konfliktpotential. Die Dimensionen Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung sowie psychische und physische Fähigkeiten werden nur von einem geringen Anteil als konfliktreichste Dimension eingestuft.

In Bezug auf welche Diversity-Dimensionen besteht Handlungsbedarf?

Gleichberechtigung wird in Hannover groß geschrieben: 95% der Befragten sind der Ansicht, dass der Handlungsbedarf in Bezug auf die Dimension Geschlecht gedeckt ist. Auch hinsichtlich des Alters und der sexuellen Orientierung sind mehr als 80% dieser Meinung. Die Hälfte der Befragten sieht Handlungsbedarf hinsichtlich der Dimension der Kultur und ethnischen Zugehörigkeit; bei Religion und Weltanschauung ist der Anteil sogar noch höher. Ein Viertel der Befragten ist der Meinung, dass in Hannover Verbesserung bezüglich der Dimension der psychischen und physischen Fähigkeiten nötig ist. Insgesamt besteht noch viel Handlungsbedarf zu den Diversity-Dimensionen. Aufgrund der Möglichkeit der Mehrfachnennung bei dieser Frage, können die Antworten jeweils 100% erlangen.

Ein Blick in die Zukunft

Wie wird es wohl in 15 Jahren in Hannover aussehen?

culture.communication hat einen Blick in die Zukunft gewagt und gefragt, welche Dimension im Jahre 2030 nach Einschätzung der Befragten die wichtigste Rolle in der Region Hannover spielen wird. Auch hier ist fast die Hälfte der Befragten der Ansicht, dass diese Religion und Weltanschauung seien wird, gefolgt von der ethnischen Zugehörigkeit und dem Alter.

Momentan scheint das Alter, weder in Bezug auf das Konfliktpotential, noch auf Handlungsbedarf, eine prägnante Rolle zu spielen. Bedenkt man jedoch den demographischen Wandel hin zu einer alternden Gesellschaft und die Auswirkungen auf Wirtschaft und Kultur, ist die Zukunftsprognose einer zunehmenden Relevanz des Alters durchaus nachvollziehbar.

Die Resultate der Umfrage lassen, trotz gewünschtem Handlungsbedarf, auch viele positive Entwicklungen erkennen: Die Situation bezüglich Geschlecht, Alter und sexueller Orientierung wird von den BewohnerInnen sehr positiv wahrgenommen. Besonders hinsichtlich der sexuellen Orientierung ist Hannover laut der Diversity- Umfrage eine auffallend tolerante Stadt. Zusammenleben in Vielfalt bringt zwar einige Hürden mit sich, jedoch überwiegen deutlich die Vorteile. Dies zeigt: eine vielfältige Gesellschaft ist eine Bereicherung – jetzt und in Zukunft!

*Die Diversity-Umfrage wurde im Mai 2015 von culture.communication durchgeführt und ausgewertet. Befragt wurden Personen

 

 

 

 

 

 

CulturExperience präsentiert: Indonesien, Neuseeland und Tonga

Der Bachelor ist geschafft – doch wie soll es danach weiter gehen? Diese Frage hat sich auch Elisa Schulzki (24 Jahre) gestellt, und beschlossen, erst einmal für ein halbes Jahr auf Reisen zu gehen. Über Indonesien ging es nach Neuseeland, und von dort aus nach Tonga, einem kleinen Inselstaat im Südpazifik. Eine solche Reise bringt unzählige, interkulturelle Begegnungen mit sich – Elisa berichtet von ihren interessantesten Momenten.

Das ganze Interview hier:

 

 

 

 

 

 

Und der Oscar für den besten interkulturellen Film geht an…..

 

Die Oscar-Nacht ist zwar vorbei, aber die Filmwelt hat uns gepackt die gute Stimmung hält an. Wir haben uns intensiver über gute, empfehlenswerte Filme mit interkulturellem Charakter ausgetauscht. Dabei ist eine Liste mit Filmen entstanden, die wir gesehen haben und gerne weiterempfehlen. Die Reihenfolge ist dabei zufällig  und sagt nichts über die Qualität des Filmes aus.

 

Als erstes stellen wir ein paar Multi-Kulti-Komödien vor, also welche in denen mehr als zwei Kulturen/Religionen vorkommen.

Als zweites sehen Sie eine Auswahl an interkulturellen Dramen.

Wenn Sie auf das Foto klicken, können sie die jeweiligen Trailer zu den Filmen anschauen.

In unserem nächsten Blogbeitrag werden wir unsere Lieblingskomödien vorstellen, in denen zwei Kulturen aufeinander treffen.

Viel Spaß!

Und wir sind natürlich gespannt, welche Filme mit interkulturellem Charakter Sie empfehlen würden. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

 

 

 

 

 

 

 

Monsieur Claude und seine Töchter

(2014) Philippe de Chauveron
Multi-Kulti Komödien 

 

Drei von vier Töchtern von Claude heiraten entgegen seines Willen einen jüdischen  Geschäftsmann, einen muslimischen Rechtsanwalt und einen chinesisch stämmigen Bänker. Seine einzige Hoffnung auf den Traum- Schwiegersohn ruht auf der jüngsten Tochter Laure.

 

 

L’auberge espagnole – Barcelona für ein Jahr

(2002) von Cédric Klapisch
 

Der französische Student Xavier verbringt zwei Auslandssemester in Barcelona. Er zieht in eine WG mit anderen Studenten aus ganz Europa ein: Katalonien, Italien England, Deutschland und Belgien.

 

What’s Cooking?

(2000) von Gurinder Chadha
 

Ein Tag aus dem Leben von vier Amerikanischen Familien mit verschiedenen Hintergründen –  Mexikanisch, Jüdisch, Vietnamesisch und Afroamerikanisch – und ihre eigene Familienfeier von Thanksgiving.

 

 

 

 

Interkulturelle Dramen

 

 

 

 

 

Wut

(2005) von Züli AladaÄ
 

 

Felix, ein feinsinniger Teenager mit bildungsbürgerlichem Hintergrund ist ein Opfer den Schikanen von dem jungen Berliner Türken Can und seine Gang. Sein Vater, ein Universitätsprofessor, stellt sich schützend vor ihn aber seine Unterredung mit Can‘s strengem, gläubigem Vater bringt allenfalls einen Teilerfolg. Can versucht, den Akademiker privat und beruflich zu ruinieren. Der Konflikt eskaliert.


 

L.A. Crash

(2004) von Paul Haggis
 

Der Film erzählt die Vorgeschichte eines Auffahrunfalls in mehreren miteinander verwobenen Handlungssträngen, in denen verschiedenste Personen mit ihren Einstellungen und Vorurteilen in der Großstadt Los Angeles aneinander geraten. Der Film erhielt mehrere Preise, darunter Oscar für den besten Film.


 

Persepolis

(2007) von Vincent Paronnaud und Marjane Satrapi
 

Ein französischer Zeichentrickfilm, der auf dem gleichnamigen Comic basiert. Die Kindes- und Jugendgeschichte der Regisseurin, die wegen der Islamischen Revolution im Iran von ihren Eltern nach Österreich geschickt wurde.


 

Dschungelkind

(2011) von Roland Suso Richter
 

Die 8-jährige Sabine wandert mit ihrer deutschen Familie nach West-Papua aus. Ihr Vater ist Sprachwissenschaftler und hat es geschafft, die Erforschung der Sprache eines Eingeborenenstammes zu erhalten. Dafür wird die ganze Familie mehrere Jahre im Urwald fernab jeglicher Zivilisation leben müssen.